|
||
| Startseite | Profil | Interessenschwerpunkte | Service | Kosten | Recht aktuell| Unrecht aktuell | Standpunkte | ||
Unrecht aktuell - JagdrechtDer Braunbär Bruno ist tot26.06.06Die heutige Tötung des Braunbären hat mich zutiefst entsetzt. Es ist ein schändlicher und nicht hinnehmbarer Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Was ist bitte das "C" in dem Parteinamen dieses "Umweltministers" wert? Welchen Sinn macht Umwelt- und Tierschutz, wenn bei nächster Gelegenheit ein "wildes" Tier brutal zur Strecke gebracht wird, als Gefahr erster Ordnung für die Menscheit erklärt wird? Haben nicht wir der Tier- und Pflanzenwelt jegliche Rückzugs- und Lebensgebiete vernichtet und entzogen? Werden alle Autofahrer erschossen, da sie mit ihrem Fahrzeug Menschen überfahren können? Werden alle Kernkraftwerksbetreiber von diesem "Umweltminsister" hingerichtet, weil potentiell bei einer Panne Millionen von Menschen tödlich verstrahlt werden können? Erweisen Sie, Herr Dr. Schnappauf, echtem Natur- und Umweltschutz einen guten Dienst und treten Sie zurück! Der bayerische Landesjagdverband kann stolz auf seine Lusttöter sein, sie waren sofort zur Stelle (offenbar wußten diese Narren ganz genau, wo sich das Tier versteckt und haben es den finischen Bärenjägern nicht mitgeteilt). Glauben Sie mir, liebe Leserinnen und Leser, ich werde erst Ruhe geben, wenn diese umweltverachtende Zunft ihre Gewehre einbalsamieren muss. Ich werde eine Kampagne (u.a. Musterklagen) in die Wege leiten, die das feudale Jagdrecht in seine Schranken weisen wird. Dies wird in den nächsten Jahren eines meiner Hauptanliegen sein. 29.06.2006: Braunbär "Bruno" - durch die Kanzlei Storr wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München gegen Dr. Schnappauf und weitere Verantwortliche gestellt. Den Text der Strafanzeige lesen Sie als pdf [hier]. Spiegel online veröffentlichte am 26.06.06 ein Interview mit dem Verhaltensforscher Hans-Peter-Sorger mit einleuchtenden Einsichten zur angeblichen Verhaltensgestörtheit des Bären "Bruno" und zur angeblichen Gefahr, die von dem Tier für Menschen ausging. Den Artikel finden Sie (noch) hier. Waldwissen.net sagt "In Westeuropa gab es im 20. Jahrhundert keinen einzigen Todesfall. In der Ausrottungsgeschichte des Bären in der Schweiz, für welche 718 Nachweise aus der Zeit von 1342 bis 1923 ausgewertet wurden, ist ein einziger tödlicher Angriff überliefert. Das Opfer hatte den Bären mit einem Gewehrschuss verletzt." Vollständiger Text hier. Tipp: Es dürfte zu erwarten sein, dass der Artikel bei Spiegel - Online bald gesperrt wird. Wenn Sie ihn denn noch kostenlos lesen dürfen, speichern Sie ihn sich doch einfach zu Dokumentationszwecken auf der Festplatte. Lesen Sie auch: Der Jagdzwang und die Menschenrechte |
||
| Nutzungsbedingungen | Impressum | Links |