Dominik Storr - Rechtsanwalt
Ihr Bürgeranwalt - mutig, engagiert und kraftvoll

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Unrecht aktuell - Jagdrecht und Tierschutz

Wenn ich beobachte, wie eine zufällig aufgescheuchte Kellerassel um ihr Leben rennt, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass die Kellerassel genauso an ihrem Leben hängt, wie Sie und ich das tun. Welchen Grund kann es demnach geben, dieses fremde Leben auszulöschen? Welchen Grund kann es geben, einzigartige Lebewesen, die im Einklang mit der Natur leben, zu töten oder gar auszurotten? Welchen Grund kann es geben, Tiere unnatürlich zu halten, um sie hinterher am Fließband vor den Augen der Artgenossen grausam abzuschlachten?

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine uns überlegene Spezies, ganze 12 Meter groß mit einem riesigen gefräßigen Maul und totbringenden Waffen. Diese Spezies würde eines Tages zu Ihnen nach Hause kommen, Ihr Haus zerstören und Sie und Ihre Familie aufessen. Oder diese Spezies würde Ihre Kinder entführen, um sie in einem Zoo zur Schau zu stellen. Oder diese Spezies würde Sie einfach nur aus Lust und purem Zeitvertreib töten (wie dies Jäger Tieren antun), und Ihre Kinder würden danach qualvoll verhungern.

Warum muten wir Milliarden von Tieren derartiges zu? Richtig, weil Tiere keine ausreichend starke Lobby haben, die verhindert, dass die "Starken" die "Schwachen" ausbeuten. Ich halte es daher für wichtig, dass es Menschen gibt, die sich engagiert für Tierschutz und Tierrechte einsetzen und den Tieren dadurch den Hauch einer Lobby geben.

  • Der Braunbär Bruno ist tot
  • Der Jagdzwang und die Menschenrechte
  • Der Kniefall des Bundesverfassungsgerichts vor der jagenden Lobby
  • Blattschuss aus Karlsruhe (externer Link)
  • Musterantrag auf Austritt aus der Jagdgenossenschaft
  • Musterklage auf Befreiung vom Zwang der Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft
  • Die Jagd - ein Erfahrungsbericht
  • Wussten Sie, dass die Grundlagen des heutigen Jagdrechts vom perfiden Trophäensammler Hermann Göring stammen? Lesen Sie "Jagd und Jäger in der modernen Gesellschaft - Ambivalenz und Notwendigkeit?" von Klaus Maylein (externer Link).
  • Offener Brief an den Jägerlobbyisten Prof. Dr. Vocke zu dessen Äußerung: "Jäger sein heißt Dienst an der Schöpfung Gottes"
  • Was ein Jäger Ulkiges im Wild und Hund - Forum über mich schreibt:
    "www.buergeranwalt.com (unbedingt anschauen! Ein offenbar aus dem Fundus der „Rocky-Horror-Picture-Show“ Entsprungener preist sich für Rechtsstreitigkeiten speziell mit Jägern an, ignoriert dabei so ziemlich jede Werbebeschränkung für Rechtsanwälte und hechelt nebenher in seinen „Stellungnahmen“ sämtliche paranoiden Verschwörungs-Theorien des „Universellen Lebens“ durch. Trashkult-verdächtig!)"
  • Aber es gibt auch Seriöses im Web über mich zu berichten:
    "Rechtsanwalt Dominik STORR - WOW! Der Mann ist mutig, engagiert und kraftvoll, wie er selbst auf seiner Homepage sagt. Und wenn man seine Artikel und Briefe durchliest, kann man diese Behauptung nur bestätigen. Mich haben vor allem seine Artikel über die Atomkraft, die Finanzwelt und die Jagdgesellschaft aufgerüttelt. Und seine "Offenen Briefe" suchen ihresgleichen. Neben der Brisanz der von ihm angesprochenen Themen unserer Zeit ist es immer gut, einen mutigen Anwalt zu kennen. Herr Anwalt, ich bin von Ihnen begeistert!" (Quelle: Die Homepage des Monats)
  • Wildschweinunfälle: Dienst- und Sachaufsichtsbeschwerden gegen die Verantwortlichen einer Jagdbehörde wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (pdf-Datei)
  • Offener Brief an den Jäger (und Ministerpräsidenten) Wulff (pdf-Datei)
  • Sie meinen, die Jagd ist in Deutschland erforderlich, weil es andernfalls einen zu hohen Wildbestand und Seuchen gäbe? Dann sind Sie einer Mär aufgesessen und lesen bitte das Buch "Von der Jagd und den Jägern" von dem ehemaligen Jäger, Biologen und vereidigten Umweltsachverständigen Herrn Dr. Karl-Heinz Loske [direkter link zu amazon]. Lesen Sie einen kurzen Bericht über das Buch [hier].
  • Lesen Sie [hier] die berechtigten Forderungen an die Landesgesetzgeber für eine Reform der Landesjagdgesetze.
  • Tierschutzbund prangert Jagd auf Haustiere an
  • Offener Brief an den Jägerlobbyisten Prof. Dr. jur. Johannes Dietlein
  • Schockierendes Video über die "jagdgerechte" Tötung von Haustieren: [externer Link]
  • Bericht über das Verhältnis zwischen Jägerschaft und Haustierhaltern:
    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,2381800,00.html (externer Link)
  • Rückkehr der Batterie-Käfig-Haltung für Legehennen
  • Kirche und Tiere (externer Link)
  • Rassezuordnungen eines Hundes auf Grund des Phänotyps nicht immer eindeutig möglich
  • PRESSEMITTEILUNG vom 28.11.2004 - Kampfhund Damian
  • Staatlicher Großangriff auf das Internet unter dem Deckmantel der Terrorabwehr wird auch Umwelt- und Tierschutzaktivisten treffen
  • Monsanto erhebt nun auch noch Patentansprüche auf Lebewesen. Monsanto ist sein bedrohliches Streben nach Patentierung unserer heimischen Kulturpflanzen nicht genug. Ihm scheint auch nicht genug zu sein, mit einer Handvoll anderer Firmen den Sieg über die Saatgutkontrolle auf diesem Planeten errungen zu haben. Monsanto erhebt nun auch noch Patentansprüche auf Lebewesen: auf Tiere. Ziel von Monsanto ist, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion auf allen Ebenen zu kontrollieren - dazu gehört auch die Massentierhaltung: Wollen Sie noch mehr über Monsanto wissen? Wollen Sie wissen, welche Motive hinter der grünen Gentechnik stecken? Wollen Sie wissen, warum das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Monsantos Genmais für gefährlich hält und warum es keine Koexistenz geben kann?
  • Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft verstößt gegen Menschenrechte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in einer brandaktuellen Entscheidung (10.07.2007) die zwangsweise Eingliederung von luxemburgischen Grundstückseigentümern in sogenannte Jagdsyndikate für menschenrechtswidrig erklärt. Der Gerichtshof hält somit an seiner Rechtsprechung zum französischen Jagdrecht aus dem Jahre 1999 fest und weist damit auch Luxemburg in die Schranken. Es wird davon auszugehen sein, dass der Gerichtshof ebenso die deutsche Zwangsmitgliedschaft in den Jagdgenossenschaften für unzulässig erklären wird. Lesen Sie mehr dazu [hier]
  • Dieser Film dokumentiert den grausamen und qualvollen Tod eines Wildschweines, welches von einem Jäger zunächst nur angeschossen wurde. Mindestens sieben Mal schoss der über 80jährige Waidmann in den Körper des Wildschweines - nach einer Stunde war es immer noch nicht tot...
  • Jagdzwang ade! Glück der Tüchtigen - Bundesverfassungsgericht muss sich erneut mit der Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft beschäftigen! Am 13.12.2006 hatte das Bundesverfassungsgericht durch einen Nichtannahmebeschluss entschieden, dass es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, wenn ein ethischer Jagdgegner dulden muss, dass bewaffnete Jäger sein Grundstück betreten und dort jagen (BVerfG, Beschluss vom 13.12.2006 - 1 BvR 2084/05). Mit Erwerb eines Grundstückes wird der Eigentümer kraft Gesetzes Mitglied in einer Jagdgenossenschaft, die das gemeinschaftliche Jagdrevier an einen Jäger verpachtet. Ein Eigentümer kann somit die Jagd auf seinem Grundstück nicht verbieten. Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts schien in Deutschland über dieses Thema zunächst Rechtsklarheit zu herrschen. Nun habe ich aber - inspiriert durch einen hervorragenden Aufsatz des Richters Herrn Dr. Maierhöfer (Maierhöfer, NVwZ 2007, Heft 10, S. 1155 f.) - das Bundesverfassungsgericht in einer brandaktuellen Verfassungsbeschwerde mit einem leicht veränderten Streitgegenstand konfrontiert, über den das Hohe Gericht in seinem Nichtannahmebeschluss vom 13.12.2006 nicht entschieden hat. Der Nichtannahmebeschluss und die früheren Entscheidungen entfalten daher keine Bindungswirkung, über den Streitgegenstand muss neu befunden werden. Eine neue Entscheidung wird im Kontext der mittlerweile gefestigten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu dem Ergebnis führen, dass das gemeinschaftliche Zwangssystem der deutschen Jagdreviere nicht mehr länger haltbar ist. Lesen Sie [hier] meine Verfassungsbeschwerde, die diesen unliebsamen Sachverhalt schneller zurück an das jägerfreundliche Bundesverfassungsgericht bringt, als es diesem ganz gewiss lieb ist.
  • Bruno der Bär - Watergate lässt grüßen! Einbruch und Diebstahl des Beweismaterials. Wer entwendete die Film-Aufnahmen der Bruno-Jäger? Am Abend vor dem Abschuss des Bären Bruno filmte ein Münchner zufällig ein Polizeiauto, einen Mercedes-Geländewagen (wie ihn Jäger fahren) sowie drei Jäger. Einer der drei Jäger sei ein »Polizistenjäger« gewesen. Als wenige Stunden später bekannt wurde, dass Bär Bruno erschossen worden war, wurden dem Filmemacher und seinem Bekannten die Brisanz der Aufnahmen deutlich: Sie hatten die Bruno-Jäger bei ihren Vorbereitungen zum Abschuss gefilmt! Etwa zwei Wochen später, in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2006, wurde unter mysteriösen Umständen in das Filmbüro eingebrochen. Wertvolle Kameras, Computeranlagen - alles ließen die Einbrecher unversehrt. Das einzige, was fehlte, waren zwei Digitalkameras und die beiden Originalbänder der Aufnahmen mit der Aufschrift »Bärenjagd«. Er war gezielter Diebstahl. Kopien existierten keine. Da drängen sich doch geradezu Fragen auf wie: Wer hat die Filmaufnahmen gestohlen? Wer gab den Auftrag zu dem gezielten Diebstahl? Warum wurden die Aufnahmen gestohlen? Was durfte auf keinen Fall an die Öffentlichkeit gelangen?  - Watergate lässt grüßen!
  • Jagdzwang ade! Unser Engagement trägt langsam Früchte. Die Jägerzunft gibt in der Zwischenzeit selbst zu, dass das deutsche System der genossenschaftlichen Jagdreviere im Kontext der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht mehr länger haltbar ist. Lesen Sie mein Abschlussmail an Herrn Dr. Betz, dem Chefredakteur von der Jägerzeitschrift "WILD UND HUND", nach einer kurzen Konversation05.02.2008 - Jagdzwang ade! Unser Engagement trägt langsam Früchte. Die Jägerzunft gibt in der Zwischenzeit selbst zu, dass das deutsche System der genossenschaftlichen Jagdreviere im Kontext der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht mehr länger haltbar ist. Lesen Sie mein Abschlussmail an Herrn Dr. Betz, dem Chefredakteur von der Jägerzeitschrift "WILD UND HUND:

    Sehr geehrter Herr Dr. Betz,

    passend zu unserer kurzen Konversation gibt Ihre Zeitschrift in der neuesten Ausgabe ja selbst zu, dass das deutsche Reviersystem im Kontext der von mir zitierten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht länger haltbar ist. Offenbar bin ich besser informiert, als der Chefredakteur dieser Zeitschrift. Und auch passend zu unserer letzten Konversation erreichte mich folgendes Email: 

    "Hallo Herr Storr,

    ich habe Ihre Homepage über einen Link auf der Tierschutzseite über Füchse gefunden und wollte fragen, ob man gegen Jäger, die in der Öffentlichkeit mit ihren Beuten prahlen, so rein gar nichts machen kann. Die Homepage von solchen Jägern heißt www.wildundhund.de, auf dieser Seite wird das Jagen nicht als Naturschutz sondern als Potenz und Lustbefriedigung dargestellt. Ich würde mich auf ein feedback von Ihnen freuen"

    Der Widerstand wird immer breiter, weil sich ihm viele Menschen anschließen. Schon bald wird es Ihnen und Ihren Kollegen nicht mehr gelingen, diesen breiten Basiswiderstand in eine fanatisch-religiöse Schublade zu stecken. Jeder Mensch, der die Natur fühlen und dadurch auch lieben und schätzen kann, weiß, dass die Jagd nur ein blutiges und völlig überflüssiges Massaker an unschuldigen Kreaturen ist. Sehr geehrter Herr Dr. Betz, um stark zu sein, muss man nicht töten. Töten ist per se immer destruktiv und bringt Ihnen daher nichts.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dominik Storr