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StandpunkteAls Rechtsanwalt bin ich gemäß § 1 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) ein "Organ der Rechtspflege" und soll daher wie die meisten meiner Kollegen als schwadronierender Vasall schön brav im System mitschwimmen, meinen Mund halten, Geld verdienen und mir teure Freizeit erkaufen. Dem zu Trotz ziehe ich es jedoch vor, ungerecht behandelten Bürgern zu dienen anstatt staatlichen Repressionen als Handlanger Folge zu leisten: Motiviert werde ich hierbei von einer natürlichen Ethik und nicht von einer verpflichtenden Moral, die letztlich von der Parteiendiktatur vorgegeben und nur zur Erlangung ihrer Interessen in das Bewusstsein der Menschen verpflanzt wird. So groß die Widerstände sein dürften, die meinen Standpunkten von den etablierten Kräften entgegengebracht werden dürften, so sicher bin ich, dass die darin enthaltenen Forderungen über kurz oder lang realisierbar sind. Andernfalls - wenn sich diese Forderungen nicht in einer gesamtdeutschen politischen Vision verkörpern - bleibe ich bar jeder Hoffnung, das herzustellen, was wir eigentlich noch nie hatten: Einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Ich bin mir sicher, dass die heute propagierte Farce der Demokratie keine Chance hat, jemals real gelebt zu werden. Es liegt daher fortan bei Ihnen, ob Sie sich weiterhin hinter den Parteisoldaten verstecken wollen oder Ihr Leben selbst in die Hand nehmen möchten - soweit Sie dies noch nicht getan haben. Ich appelliere an jeden Einzelnen, am politischen Prozess teilzunehmen und gemeinsam an dem Ziel einer humanen und demokratischen Gemeinschaft zu arbeiten. Die neue Sicht der Wirklichkeit ist eine soziale, ökonomische und ökologische Anschauung in einem Sinne, die weit über die Vorstellungen unserer heutigen Systempolitiker hinausgeht. Ich hoffe, sehr geehrte Leserinnen und Leser, mit meinen Standpunkten auf dieser Website einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, damit diese neue Sicht der Wirklichkeit auch verständlich wird. Die meisten Standpunkte sind meinem Plädoyer für ein alternatives Demokratie- und Rechtskonzept entnommen, welches im Auftrag der noch jungen politischen Bewegung PERSPEKTIVE (www.d-perspektive.de) entstanden ist. Das komplette Plädoyer können Sie als pdf-Datei herunterladen.Die alte Sicht der Wirklichkeit - eine Systemdiktatur der ParteienParteienfreie Demokratie (Art. 20 u. 21 Grundgesetz) Die Mär von der Gewaltenteilung (Art. 20 Absatz 2 Grundgesetz) Die Mär vom Sozialstaat (Art. 20 Absatz 1 Grundgesetz) Die Mär vom Rechtsstaat (Art. 20 Absatz 3 Grundgesetz) Die Mär von den unabhängigen Richtern (Art. 97 Absatz 1 Grundgesetz) Die Mär von den unabhängigen Abgeordneten (Art. 38 Absatz 1 Grundgesetz) Die Mär von der friedensichernden Außenpolitik (Art. 26 Grundgesetz) Die Mär von der Meinungs- und Pressefreiheit (Artikel 5 Grundgesetz) Die Mär von der "Trennung von Kirche und Staat" (Art. 137 u. 138 der Weimarer Verfassung) Die Mär von der negativen Vereinigungsfreiheit (Artikel 9 Abs. 1 Grundgesetz) Die Mär von den sich selbstverwaltenden Gemeinden (Artikel 28 Absatz 2 Grundgesetz) Die Mär vom Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere (Artikel 20a Grundgesetz) Die Mär von der gesamtdeutschen Verfassung (Artikel 146 Grundgesetz) Gesetze - Warum sind sie der Parteien liebstes Kind? Der Status Quo führt zu nichts - Sozial- und Wirtschaftspolitik sind auf staatlicher Ebene nicht mehr zu vereinbaren.Sozial- und Wirtschaftspolitik in der Sackgasse Die neue Sicht der Wirklichkeit - gelebte Demokratie von unten nach obenNotwendigkeit eines neuen Demokratie- und StaatsverständnissesVerfassungsrechtliche Zulässigkeit der Kompetenzerweiterung zugunsten der Kommunen und Regionen Demokratisches Selbstbestimmungsrecht auf kommunaler und regionaler Ebene "Revolution ist, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen!" [Zitat Lenin]; auch Goethe sehnte zu seinen Lebzeiten die totale Veränderung der politischen Situation in Deutschland durch eine ideale Revolution herbei. Sehr geehrter Herr Storr, per Zufall bin ich auf Ihre Webseite gelangt. (Email eines Beamten, der nicht genannt werden möchte) "Rechtsanwalt Dominik STORR - WOW! Der Mann ist mutig, engagiert und kraftvoll, wie er selbst auf seiner Homepage sagt. Und wenn man seine Artikel und Briefe durchliest, kann man diese Behauptung nur bestätigen. Mich haben vor allem seine Artikel über die Atomkraft, die Finanzwelt und die Jagdgesellschaft aufgerüttelt. Und seine "Offenen Briefe" suchen ihresgleichen. Neben der Brisanz der von ihm angesprochenen Themen unserer Zeit ist es immer gut, einen mutigen Anwalt zu kennen. Herr Anwalt, ich bin von Ihnen begeistert!" (Quelle: Die Homepage des Monats) Zu guter Letzt noch ein Schmankerl: Die unabhängige Presse Eines Abends etwa um das Jahr 1880 war John Swinton, damals der bedeutendste New Yorker Journalist, Gast eines ihm zu Ehren von seinen früheren Branchenkollegen gegebenen Banketts. Irgend jemand, der weder die Presse noch Swinton kannte, brachte einen Trinkspruch aus, auf die unabhängige Presse. Swinton schockierte seine Kollegen mit der Antwort: "Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte."(Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktionsleitung der Zeitschrift "anima" entnommen.) |
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