Kommentar zur Gesundheitsreform

Lesen Sie einen Kommentar zur Gesundheitsreform von Hans-Wolff Graf, Bundesverband für Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik.

Der übelste aller Kompromisse ist beschlossen

Was sich die koalitionären Volksverräter in Berlin unter der Ägide ihrer Vorsitzenden Merkel mit der Verabschiedung der Gesundheits“reform“ geleistet haben, ist wirklich atemberaubend: höhere Beiträge bei sinkenden Leistungen – das glatte Gegenteil dessen, was uns von den Volkskorrupteuren vor der Wahl und seither laufend immer wieder versprochen worden war –, wobei als zusätzliche Kosten auch noch der Beitrag zu berücksichtigen wäre, der für eine private Zusatzversicherung aufzuwenden ist, um wenigstens die bisherige Leistung zu erhalten.

Was ich mich frage: Wie können Abgeordnete, die zu allermeist fachlich nicht im entferntesten dazu in der Lage sind, die wirkliche Problematik überhaupt zu verstehen sich erdreisten, ein Gesetz zu verabschieden, was der Meinung aller wirklichen Experten diametral entgegensteht, überhaupt noch ruhig schlafen? Ausschließlich mit dem Gedanken im Hinterkopf, parteipolitisches Machtkalkül über das eigentlich gebotene Verantwortungsbewußtsein zu stellen und bar jeden schlechten Gewissens ob ihrer schamlosen Lügen, verschachern diese Zeitgenossen ein Millionenheer von zwangsweise gesetzlich Versicherten – in der klaren Gewißheit, daß diese „Reform“ Volksvermögen in Milliardenhöhe versaubeutelt; unter klarem Bruch des Grundgesetzes (Art. 38); wider ihrem pseudo-demokratisch übertragenen Auftrag – was realiter den Tatbestand der Veruntreuung und des Betrugs erfüllt. Absehbarerweise werden zumindest Teile dieser „Reform“ vom BVerfG für verfassungswidrig erklärt. Dies mindert aber die Schuld der Abgeordneten nicht im mindesten, vielmehr macht bedenklich, mit welcher Unbedenklichkeit ein Bundestag heutzutage Gesetze verabschiedet, bei denen von vorneherein ersichtlich ist, daß sie der Verfassung zuwiderstehen.

Als Privatversicherter und unfallbedingt gerade thematisch Betroffener frug ich meine behandelnden Ärzte, wie denn meine Lage wäre, wenn ich gesetzlich versichert sei. Die klare Antwort meines Operateurs stempelt eine süffisant freudestrahlende Ulla Schmidt eigentlich zur Kriminellen: „Dann hätten Sie damit rechnen dürfen, zeitlebens ein Krüppel zu sein“.

Man frägt sich unwillkürlich, was sich diese arrogante „Elite“, die sich mehr und mehr zum eitrigen Furunkel am Gesäß der Gesellschaft mausert, eigentlich noch erlauben darf, bis sie ins Exil geschickt, geteert und gefedert, vor allem aber ihrer von uns bezahlten Privilegien enthoben werden. In diesem Sinne ein Hoch auf tatsächliche Experten wie Friedrich Merz, der bei einer derartigen Tragikomödie nicht mehr mitspielen will. Frau Merkel, Sie haben beste Aussichten, als schlimmste politische Schadensbärin in die Geschichte bundesdeutscher Kanzler einzugehen. Sind Sie vor dem Hintergrund Ihrer krankhaften Machtegozentrik überhaupt noch in der Lage, sich morgens im Spiegel anzusehen? Hatte bisher kein Psychoanalytiker den Mut, Ihnen den Grund für Ihren immer beredter werdenden Gesichtsausdruck und die eindeutig zu Ihrem Handeln passende Körpersprache zu erklären? Betrachten Sie doch einmal die Figuren, die Sie als Mannschaft um sich geschart haben, die Geister, die Sie als Ratgeber und „Experten“ zu Mitwissern und Handlangern Ihres pathologischen Vorgehens um sich versammelt haben; Sie haben es tatsächlich geschafft, in weniger als 1,5 Jahren dem Ihnen anvertrauten Volk mehr Schaden zugefügt und mehr faule Kompromisse eingegangen zu haben, als Ihr egozentrischer, larmoyanter und psychopathologisch höchst auffälliger Vorgänger Schröder. Natürlich handeln Sie im festen Vertrauen darauf, daß die politisch entmündigten Bürger Ihres „Reiches“ auch weiterhin die Füße stillhalten und lieber murrend leiden als endlich selbstbewußt aufzustehen. Aber seien Sie sich nicht zu sicher, daß dies noch allzu lange gut geht. Frei ist bekanntlich nur derjenige, der seine Freiheit auch lebt!

Mit allen guten Wünschen, insbesondere an die gesetzlich Versicherten,

Ihr

Hans-Wolff Graf

Einen Kommentar schreiben:

Du mußt angemeldet sein um einen Kommentar abgeben zu können.