Wer trägt Schuld am Erdenkollaps?
„Der Planet stirbt“, „die Erde geht unter“. Schlagwörter wie diese findet man heute überall, sogar in der Bild-Zeitung. Selbst die UNO hat es begriffen und ließ für ein paar Millionen Euro forschen. Sie kam daraufhin zu einem sensationellen und noch nie da gewesenen Ergebnis: Die Erde erhitzt sich, das Klima kollabiert. WOW, sensationell und überaus fundiert. Ohne UNO wüssten wir nun gar nicht mehr, was wir machen sollten, wie wir der kommenden Klimakatastrophe begegnen könnten. Das Ergebnis ihrer Studien ist so etwas von gigantisch neu, dass es neuer schon gar nicht mehr geht. Das Klima geht den Bach runter, sagt die UNO. Is it? Als ich mich dahingehend vor 10 Jahren geäußert habe, haben mich meine Mitmenschen argwöhnisch angeschaut. Wenn das jemand vor 25 Jahren gesagt hat, war er ein Utopist, wenn vor 40 Jahren, gar ein Ketzer, noch länger her, wäre er von der Kirche verbrannt worden. Als man diese These noch vor fünf Jahren vertrat, war man für die breite Öffentlichkeit ein Pessimist und/oder ein radikaler Umweltschützer. Und wenn man es jetzt sagt, ja dann wird einem begegnet, dass es Klimaveränderungen schon immer gegeben habe. Da fragt man sich, ob die Mehrheit der Menschen denn wirklich total verblödet ist. Scheint so, denn anders ist die fortwährende Ignoranz einfach nicht zu verstehen. Dabei hätte die Erde überhaupt kein Problem mit uns, wenn wir uns nur anständig verhalten würden. Wir müssen die Erde ja nicht verehren oder lieben (schaden würde dies gewiss nicht), aber wir dürfen sie auch nicht so zerstören. Gegenwärtig sind wir überaus brutal und rücksichtslos zu ihr; sie plant daher, uns abzuschütteln, oder eben auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. Und dies wird vermutlich nicht mehr allzu lange dauern.
Wer trägt Schuld am Erdenkollaps? Das CO2, wie es die öffentliche Meinung sagt? Dies ist in der Zwischenzeit äußerst umstritten (schauen Sie sich hierzu bitte den Dokumentarfilm “The Great Global Warming Swindle” an) und wenn überhaupt nur die halbe Wahrheit. Denn Hauptschuld hat die weltumspannende konventionelle Landwirtschaft. Sie hat die Böden ausgetrocknet und die natürliche Landschaft zerstört. So wie der Mensch durch Lunge und Haut atmet, reguliert der Planet seine Temperatur durch Gewässer, Pflanzen und Böden. Ein gutes Klima benötigt daher natürliche Vielfalt, es braucht gesunde, wasserdurchlässige Böden, große Bäume, bewaldete Berge, Hecken, Feuchtwiesen, Tümpel, Moore, Dünen, Auen, Regenwälder, all das, was wir weltweit gnadenlos zerstören. Eine natürliche Landschaft würde die vorhandenen Treibhausgase locker wegstecken. Hinzukommt die Massentierhaltung, die beträchtlich auf das Klima schlägt. Das dort anfallende Methangas ist der Klimakiller Nr. 1. Auch diese Tatsache ist erwiesen, wird jedoch wegen der bei der Massentierhaltung abfallenden Milliardengewinne indes lieber verschwiegen.
Wer Fleisch isst oder Milch trinkt, zerstört daher im großen Stil Klima, das sollte sich ein jeder verinnerlichen. Ein “Grüner”, der Fleisch isst, zerstört daher mehr Klima, als ein Geländewagenfahrer, der Vegetarier ist. Wetterte jedoch der fleischverzehrende, in Großraumtransportflugzeugen umherfliegende und im Audi A 8 herumkaspernde Trittin nicht einst mächtig gegen Geländewagenfahrer. Kaum zu glauben, dass dieser Ignorant Umweltminister war.
Noch weniger zu fassen ist, dass die Anthropozentriker der vergangenen Dekade, welche die Welt in weniger als 50 Jahren ruiniert haben, immer noch fest im Sattel sitzen. Ich spreche von den Dr. Schäubles und Dr. Kohls, den Becksteins und Seehofers, Stoibers und Merkels, Becks und Strucks, Münteferings und Schröders, Ackermanns und Bushs und wie diese Erdenverräter alle heißen. Aber es ist nicht deren Schuld, sondern unsere und vor allem die meiner Generation. Auf dem Höhepunkt unserer geistigen und körperlichen Fähigkeiten angekommen, müssen wir uns nämlich selbst an die Nase fassen und fragen, wie es sein kann, dass diese überalterte, inkompetente, völlig uneinsichtige, korrumpierte und zerstörerische Elite immer noch den Ton angibt. Wären wir Tiere, hätten wir sie nämlich schon längst weg von der sonnigen Lichtung hinüber ins dunkle Dickicht gejagt, wo sie bei weitem nicht so große Flurschäden anrichten könnte.
Hinweis: Schauen Sie sich zu dieser Thematik bitte unbedingt den Dokumentarfilm “The Great Global Warming Swindle” an.