Wenn der Staat aufhört, Freund zu sein
Lesen Sie meinen Kommentar zu den Durchsuchungen und Verhaftungen im Vorfeld des G-8-Treffens in Heiligendamm / Deutschland:
Wir sind in einer dunklen Zeit angekommen; in einer Zeit, in welcher der „Staatsschutz“ systemkritische Menschen in ihrem Zuhause überfällt, abschleppt, verhaftet und als Terroristen brandmarkt. Wir brauchen nie wieder über die Vergangenheit sprechen, über Hitler und dessen Gestapo, denn die Vergangenheit ist zur Gegenwart geworden und ein Sprechen über die Vergangenheit würde nur von der Gegenwart ablenken. Wenn sich beim G-8-Treffen in Deutschland die mächtigsten Politiker der Welt treffen, sitzen - vergleichbar mit damals - mehr oder minder Mörder am Tisch. Bush ist zweifelsohne ein Mörder, ja ein Massenmörder sogar. Gleiches gilt für Putin oder Blair. Diese Menschen befürworten Krieg und Mord als wirtschaftlich legales Mittel – der Habgier wegen.
Wenn Merkel meint, sie müsste weiterhin mit diesen Mördern kooperieren, macht sie das dann nicht auch zu einem Täter? Viele junge Menschen haben die Gefahren, die von Bush, Blair, Putin, Merkel & Konsorten ausgehen, längst erkannt und stellen sich dieser habgierigen und allein auf den wirtschaftlichen Profit ihrer mörderischen Lobbys ausgerichteten, multinationalen “Clique” entschieden in den Weg. Dies geschieht, wo auch immer Bush & Konsorten auftreten. Tausende von vor allem jungen Menschen gehen dort mehrheitlich friedlich auf die Straßen und protestieren gegen wirtschaftlichen Raubzug, Völkermord und Krieg.
Ein erfreuliche Sache sollte man meinen, jedoch sieht dies „Vater Staat“ völlig anders. Um seine Macht zu erhalten und die niederen Beweggründe seines Handelns in rohstoffreichen Ländern wie Irak, Iran, Kenia, Südafrika, Kongo, Ruanda, Algerien, Nigeria, Afghanistan, Aserbaidschan, Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan oder Turkmenistan zu kaschieren, überfällt er diese Aktivisten in ihren Wohnungen, verhaftet sie und bezeichnet sie als Terroristen. Dass er hiermit vielleicht sein eigenes Ende eingeläutet hat, scheint indes noch nicht in dessen beschränktes Bewusstsein vorgedrungen zu sein.