Helmut Kohl und dessen Spendenaffairen
Der Untersuchungsausschuss „Parteispenden“ der 14. Wahlperiode hatte damals festgestellt, „dass die CDU unter der Führung von Dr. Kohl in den achtziger und neunziger Jahren ihr in der Vergangenheit angelegtes illegales Finanzsystem ungebrochen fortführte und durch zusätzliche Verschleierungsmaßnahmen vor Entdeckung absicherte. Die Einrichtung eines weitverzweigten Anderkontensystems in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg unter Tarnung durch Treuhänder und Stiftungen in Liechtenstein, über die im In- und Ausland Millionenbeträge in bar abgewickelt wurden, weisen Parallelen zu Praktiken auf, die aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und Geldwäsche bekannt sind.“ Folgende Frage sei erlaubt: Wie kann es sein, dass eine Partei (CDU), die über Jahrzehnte illegale Strukturen wie die organisierte Kriminalität aufwies, immer noch an der Spitze des „Rechtsstaates“ Bundesrepublik Deutschland steht?