Angriff auf die christliche Leitkultur?

Pünktlich zum Wahlkampf rühren die ansonsten eher glanzlosen bayerischen Grünen die Trommeln und fordern ein Ende der Bezahlung der bayerischen “Geistlichen” durch den Staat. Immerhin erhalten die “christlichen” Würdenträger allein in Bayern rund 60 Millionen Euro jährlich aus dem allgemeinen Staatshaushalt. Durch Kirchensteuer und öffentliche Zuwendungen aus den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden fließen den Kirchen ca. 28,5 Milliarden Euro zu.

Der kirchliche Untertan Günther Beckstein (CSU) - Ministerpräsident von Bayern - tut diese durchaus berechtigte Forderung als einen “frontalen Angriff auf die christliche Leitkultur und die gläubigen Christen” ab. Wir Steuerzahler sollen daher auch weiterhin Milliarden an Subventionen an eine Organisation zahlen, deren Grundpfeiler auf Krieg, Mord, Enteignung und Blut ruhen.

Und dies hält bis zur Neuzeit an: Laut der kritischen Christenzeitung Publik Forum half Papst Ratzinger alias Benedikt den Kriegspräsidenten George W. Bush - dessen Familienclan erst durch die finanzielle Unterstützung der Nazis in der Vorbereitung und Durchführung des 2. Weltkrieges reich und wohlhabend wurde - mit in den Sattel der Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten. Ratzinger habe „durch Briefe an die US-Bischöfe massiv in den amerikanischen Wahlkampf eingegriffen und mindestens die Wahl in drei katholisch geprägten US-Staaten entscheidend für Bush beeinflusst.“ Heute arbeiteten „der Vatikan und der Präsident des Weltimperiums, George W. Bush, leise aber effektiv zusammen“, so die Zeitung. Auf ihrem gemeinsamen “kapitalistischen Kreuzzug” im Namen Gottes - versteht sich.

Lesen Sie [hier], was es mit der “Trennung von Kirche und Staat” wirklich auf sich hat.

Einen Kommentar schreiben:

Du mußt angemeldet sein um einen Kommentar abgeben zu können.