Atomenergie - unser technologisches Vietnam?
Aha, jetzt - wo es offenbar schon zu spät ist - ist es nun endlich amtlich geworden, aber auch sogleich wieder aus den Mainstream-Medien verschwunden:
Der Chef-Strahlenschützer des Bundesamts für Strahlenschutz unterstellt den politisch Verantwortlichen eine systematische Sorglosigkeit mit dem Umgang von Atommüll (Spiegel Online, 6.9.2008).
Haben das die Atomkritiker nicht schon vor über 40 Jahren gesagt? Wohin mit dem Atommüll? Hat man den politisch Verantwortlichen diese Frage nicht bereits vor über 40 Jahren gestellt? Diese Frage wird nun von der sogenannten “offiziellen” Seite erstmals im Jahr 2008 aufgeworfen. Meine Frage lautet daher: Haben unsere konzernhörigen Systempolitiker aus den “Volks”parteien und ihre Komplizen aus den sogenannten Wissenschaften eigentlich noch all ihre Sinne beieinander? Und wie kann ein Bürger so töricht sein und diese sogenannten Volksparteien (trefflicher wäre der Begriff Konzernparteien) auch noch wählen, um sich dann hinterher am Stammtisch über die bürgerfeindliche Politik zu beschweren?
Wenn Sie mehr über die Atomenergie wissen wollen, dann lesen Sie [hier] meinen offenen Brief an den ehemaligen Ministerpräsidenten Koch.
Nota bene: In den vergangenen Jahrzehnten hat wohl niemand beeindruckender die Mär der sauberen Atomenergie zerpflückt als Fritjof Capra in seinem Kultbuch “Wendezeit“, Knaur Verlag (engl. Originaltitel: “The Turning Point“). Der Autor ist Physiker und sollte es eigentlich wissen. Wer nach Lektüre dieses Buches immer noch behauptet, dass die Atomenergie eine saubere Energiequelle darstellt, kann nur noch als Ignorant bezeichnet werden.